Zuletzt geändert am
23. April 2026
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Rechtschreibdienst: Tag der Rechtschreibung am 27. September
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Tag der Rechtschreibung
Vicco von Bülow, genannt Loriot:
„Die Rechtschreibreform ist ja völlig in Ordnung, wenn man weder schreiben noch lesen kann.“
Einleitung
Das Land Schleswig-Holstein erreichte am 27. September 1998 über einen Volksentscheid, daß die bewährte Rechtschreibung hier wieder eigeführt wurde. Die Landesregierung setzte sich allerdings knapp ein Jahr später darüber hinweg, so daß die sprachgebietsweite Reform zum Abschluß gebracht wurde.
| Vom nördlichsten Bundesland aus erinnern wir seit dem 27. September 2019, dem 21. Jahrestag des Volksentscheides, an den Erfolg und die demokratische Bedeutung des Bürgerwillens. Wir begründen, wie wichtig die (echte) Rechtschreibung für unsere Sprache ist, und rufen Verwender und Anbieter dazu auf, an die Öffentlichkeit zu treten, damit die Rechtschreibung wieder mehr Könner findet.
Davon versprechen wir uns ein wachsendes Sprachbewußtsein mit vielfältigen Wirkungen wie der Verwendung deutscher Wörter, regelgerechter und zweckmäßiger Ausdrucksweise.
Die Vierteljahreszeitung „Deutsche Sprachwelt" des Vereines für Sprachpflege e. V. berichtet in ihrer Ausgabe 77, erschienen am 26. Oktober 2019, auf der Seite 7 ausführlich hierüber.
Die Vierteljahreszeitung „Lichtsprache" des Vereines „Bewusst im Wandel n. e. V." nahm den Gedenktag erstmals in ihrer Ausgabe 115, erschienen am 8. September 2020, in den Kalender der Gedenktage auf. (9. September 2020)
Zu den Gedenkveranstaltungen seit 2020
Presseerklärung 2023
Nach 25 Jahren Reformunrecht wird in diesem Jahr zum fünften Mal der Tag der Rechtschreibung begangen.
Als 1998 das Volksbegehren in Schleswig-Holstein für die Rückkehr zur Einheitsrechtschreibung gelang, hätte die Schreibreform im gesamten Sprachgebiet rückgängig gemacht werden müssen. Aber nur in Schleswig-Holstein und auch nur für ein Jahr wurde die "alte" Rechtschreibung wieder an den Schulen unterrichtet. Seit 1999 suchen auch die Menschen im nördlichsten Bundesland wieder zwischen Doppel-s, Dreifachbuchstaben, getrennten Wörtern und fehlenden Kommas den Sinn des Geschriebenen.
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Presseerklärung 2019
Schreibreform 1995
Als die Kultusministerkonferenz 1995 die Einführung neuer Schreibregeln an den Schulen zum Schuljahresbeginn Mitte 1996 beschlossen hatte, regte sich jahrelang großer Widerstand. Auch die Husumer „Palette“ widmete sich eingehend der Frage „Wem gehört die Sprache?“. Denn die Kultusminister hatten etwas in die Welt gesetzt, dessen Auswirkungen wir schnell zu spüren bekamen und heute beklagen: die nachlassende Schreib- und Sprachfertigkeit der Schulabgänger. ... weiterlesen
Öffentlichkeitsarbeit ist außerdem immer möglich mit
Vorträgen zur Bedeutung der Rechtschreibung,
einem Wettbewerb zum Schreibfehlerfinden,
einfach einer Feier mit „Kennern" ...
Wem fällt noch mehr ein?
Hier kann bekanntgegeben werden, was wo stattfindet. (16. März und 28. September 2020)
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Ludwig Reiners:
„Von der Verfassung,
in der sich eine Sprache befindet, hängt es ab, was in ihr gedacht und gesagt wird.“ (in: Stilkunst – Ein Lehrbuch deutscher Prosa, Ersterscheinung
1961)
Zum Tag der Rechtschreibung am 27. September
Die Umfrage, nach welchen Regeln "wir" schreiben, ist seit dem 2. Januar 2020 abgeschlossen und wird nach Spendeneingang weiter ausgewertet.
Der Teil „Rechtschreibung“ eines Vortrages vom 8. August 2019
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